Zuhause in … Gerresheim
Das malerische Gerresheim ist einer der beliebtesten und grünsten Stadtteile Düsseldorfs. Mit einer reichen Geschichte, vielfältigen Freizeitmöglichkeiten und einer lebendigen Gemeinschaft ist Gerresheim ein beliebtes Ziel für Einheimische und Besucher gleichermaßen. Kommt mit, wir machen einen kleinen Rundgang 😊
Der historische Ortskern: Fachwerk, Gassen und der Gerricusplatz
Gerresheim kann auf eine über 1.000-jährige Geschichte zurückblicken. Damit ist es wesentlich älter als Düsseldorf selbst. Was im 9. Jahrhundert als Ansiedlung rund um ein Frauenstift begann, wurde im 19. Jahrhundert zu einem bedeutenden Industriestandort. Erst im Jahr 1909 wurde Gerresheim in die Stadt Düsseldorf eingemeindet. Heute leben hier rund 30.000 Menschen.
Das Herzstück des Stadtteils ist zweifellos der historische Ortskern mit seinen restaurierten Fachwerkhäusern. Rund um den Gerricusplatz zeigt sich Gerresheim von seiner „Stadt in der Stadt“-Seite: schmale Wege, ruhige Winkel, Plätze, die von einem gewachsenen Ort künden und zum Bummeln und Verweilen einladen. Man merkt deutlich, dass hier der Bezugspunkt liegt, um den sich der Ort entwickelt hat.
Nur ein paar Schritte vom Platz entfernt steht der Quadenhof – ein Bau, den viele zunächst übersehen. Dabei ist er eines der bedeutendsten historischen Gebäude im Ortskern: ein wehrhaft wirkender Backsteinbau aus dem Spätmittelalter von denen in der Region nur noch sehr wenige erhalten sind.
Basilika St. Margareta: Wahrzeichen mit echten Kunstschätzen
Der Gerricusplatz wird dominiert vom Wahrzeichen des Viertels: der Basilika St. Margareta. Das beeindruckende Bauwerk aus der Stauferzeit lohnt einen Besuch: In der Basilika finden sich historisch bemerkenswerte Kunstwerke, wie etwa das über 2 Meter hohe Holzkruzifix aus dem 10. Jahrhundert oder der sogenannte Gerresheimer Gnadenstuhl – die früheste Darstellung der Dreifaltigkeit in der deutschen Monumentalmalerei.
Und dann wäre da noch die Tradition, die sich bis heute hält: Gerresheim ist mit einer jahrhundertealten Prozession verbunden, die zeigt, wie stark das Stift und die Kirche Gerresheim geprägt haben. Man muss dafür kein gläubiger Mensch sein – es reicht zu spüren, wie lange dieser Ort schon Mittelpunkt von Gemeinschaft ist.
Glashütte: Vom Industriemotor zum Wahrzeichen
Mit dem Beginn des Industriezeitalters wurde es in Gerresheim richtig interessant: 1838 bekam der Ort einen Bahnhof – zunächst nur für den Güterverkehr. Das Gebäude steht noch heute und ist damit das älteste Bahnhofsgebäude in Deutschland. Mittlerweile wird es als Eventlocation genutzt.
1864 gründete Ferdinand Heye dann die berühmte Gerresheimer Glashütte. Damit wurde der Ort zu einem bedeutenden Industriestandort. Die Glashütte, die „Hött“, prägte Gerresheim über Generationen – sowohl wirtschaftlich, als auch sozial: Sie brachte Arbeitsplätze, Zuzug, Infrastruktur. Zu ihrer Zeit war sie eine der größten Glashütten der Welt. Und sie hinterließ Spuren, die bis heute sichtbar sind: Der Glasturm mit dem gekrönten „G“ ist zu einem Wahrzeichen des Stadtteils geworden.
Umfeld mit Lebensqualität: Kultur, Alltag, kurze Wege
Der Stadtteil bietet auch eine lebendige Kulturszene und ein breites Spektrum an Freizeitaktivitäten. Zahlreiche Kunstgalerien und gemütliche Cafés prägen das kulturelle Leben vor Ort. Initiativen bieten zahlreiche Lesungen, Führungen und Events an.
Neben seinem kulturellen Reichtum zeichnet sich Gerresheim auch durch eine ausgezeichnete Infrastruktur aus. Verschiedene Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und Kindergärten sorgen für eine hohe Lebensqualität. Dienstags, donnerstags und samstags bietet der Wochenmarkt eine umfangreiche Palette an Lebensmitteln, Blumen und Haushaltswaren. Die gute Verkehrsanbindung ermöglicht zudem eine schnelle Anbindung an die Innenstadt von Düsseldorf sowie an umliegende Stadtteile. Damit bietet der Stadtteil alle infrastrukturellen Annehmlichkeiten – für Familien und Singles, junge und alte Menschen.
Natur direkt vor der Haustür: die Bachtäler
Großzügige Naherholungsgebiete laden zu ausgedehnten Wanderungen und Radtouren ein. Insbesondere die Region nördlich der Hagener Straße – nahe unseres Bestandsersatzes „Die Passage“ – ist für Wanderungen besonders reizvoll.
Von hier aus erstrecken sich idyllische Wanderwege durch das Morper Bachtal , das Hubbelrather Bachtal und das Rotthäuser Bachtal, gesäumt von Höfen und unberührter Natur. In kürzester Zeit ist man aus der Stadt heraus und fühlt sich „auf dem Land“. Man wandert über Wiesen, durch den Wald, an Wasserläufen entlang und genießt die Natur und die Ruhe. Hier gibt es seltene Pflanzen und Tiere zu entdecken. Das Morper Bachtal ist sogar Naturschutzgebiet.
„Die Passage“: Moderne Entwicklung im Stadtteil
Gerresheim lebt und entwickelt sich ständig weiter. Ein sichtbares Zeichen dafür ist „Die Passage“. Für den Stadtteil ist das spannend, weil hier modernes Wohnen auf eine Umgebung trifft, die historisch gewachsen und gleichzeitig grün geprägt ist. „Die Passage“ mit insgesamt 187 Wohnungen liegt nah an den genannten Naturwegen – aber auch die Infrastruktur ist quasi um die Ecke.
Insgesamt 1.133 Wohnungen unserer genossenschaftlichen Gemeinschaft liegen im schönen Gerresheim, das damit der größte „WOGEDO-Standort“ in Düsseldorf ist. Das sind 1.133 Zuhause-Geschichten in einem Stadtteil, der viel zu bieten hat und gleichzeitig angenehm bodenständig bleibt.
Bildnachweis Header: Max Hampel
Bildnachweis Text: Canva / mit KI generiert
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