Der Herbst ist da: Mit diesen drei Must-haves macht ihr es euch gemütlich
Der Herbst ist da – mit goldenem Licht, bunten Blättern und kühler werdenden Tagen, die dazu einladen, es sich zu Hause gemütlich zu machen. Unsere Must-haves helfen euch dabei: mit warmem Kerzenschein, stimmungsvollen Dekonestern und kreativen Kürbisvasen.🍁
1. Duftkerzen: Warmes Licht & Wohlfühlduft

Wenn sich der zarte Duft einer Kerze im Raum ausbreitet, wird es drinnen so richtig gemütlich. Mit etwas Kreativität könnt ihr aus Wachs, Docht und einem hübschen Gefäß im Handumdrehen eure eigene Duftkerze herstellen. So begrüßt ihr die goldene Jahreszeit mit warmem Licht und einem Duft, der zum Einkuscheln und zum Genießen der ersten Herbstabende einlädt.
Am nachhaltigsten ist es, wenn ihr Kerzenreste sammelt und einschmelzt. Erhitzt dafür das alte Wachs einfach langsam im Wasserbad. Wenn ihr zusätzliches oder neues Material verwenden möchtet, eignet sich Sojawachs besonders gut – es brennt sauber, lange und rußarm. So habt ihr länger Freude an eurer Kerze und schont gleichzeitig eure Wohnungsluft.
Für eine persönliche Note mischt ihr vorsichtig ätherische Duftöle unter das geschmolzene Wachs – allerdings solltet ihr darauf achten, dass sie für Kerzen geeignet sind. Beliebt sind Klassiker wie Vanille, Zimt, Orange oder holzige Noten, die sich wunderbar kombinieren lassen – zum Beispiel zu einer Mischung im „Pumpkin-Spice“-Stil.
Die heiße Masse gießt ihr in eine Form eurer Wahl. Dabei könnt ihr wählen zwischen Formen, in denen die Kerze später bleibt (wie ein wiederverwendetes Kerzenglas oder eine dekorative Tasse) und Formen, aus denen ihr die Kerze nach dem Aushärten herauslöst (z. B. Silikonformen im Bubble-Look oder schlichte Backförmchen). Wichtig ist dabei immer, den Docht mittig zu fixieren: entweder mit einem Dochthalter oder indem ihr ihn an einem Holzstab befestigt, der quer über das Gefäß gelegt wird. Dann nur noch mit Wachs befüllen, aushärten lassen – fertig ist euer Duftlicht!
Damit ihr lange Freude an eurer Kerze habt, lohnt sich ein Blick in dieses kleine Kerzenpflege-1×1. Mit den richtigen Tipps brennt euer selbstgemachtes Herbsthighlight besonders gleichmäßig und begleitet euch viele Abende lang.
2. Dekonester: Kleine Hingucker, große Wirkung
Die Wohnung herbstlich zu gestalten, kann ganz unkompliziert sein. Statt gleich das ganze Zuhause umzukrempeln, setzt doch einfach auf kleine Dekonester: liebevoll zusammengestellte Mini-Arrangements, die auf dem Esstisch, der Fensterbank oder der Kommode für sofortige Herbststimmung sorgen.
Die Basis habt ihr bestimmt schon daheim: ein Tablett, ein Korb, eine Holzschale, oder sogar eine Etagere. Damit ist euer „Nest“ schon da – nur gefüllt werden will es noch. Und dafür heißt es: ab nach draußen! In Wald und Park findet ihr alles, was die Natur gerade im Überfluss schenkt. Als Grundlage dienen Moos, kleine Äste oder Steine. Dazu kommen bunte Blätter, Eicheln, Kastanien oder Zapfen, die sich perfekt für die Deko eignen. Die Farbpalette: warme Gelb-, Orange-, Rot- und Brauntöne.
Jetzt fehlt nur noch der Star eures Nests – das Centerpiece. Es darf gerne etwas größer oder auffälliger sein als die anderen Elemente. Besonders schön wirken große Kerzen – wenn ihr viele trockene Elemente in eurem Nest habt, sind LED-Kerzen sicherer. Sehr dekorativ ist auch ein kleiner Strauß Trockenblumen oder natürlich der Herbstklassiker: der Kürbis. Von Mini-Zierkürbissen bis zu mittelgroßen Varianten ist für jedes Arrangement etwas dabei. Rundherum platziert ihr dann die kleineren Hingucker: ein Zapfen hier, eine Kastanie dort, vielleicht ein paar Beerenzweige – fertig ist die Deko, die sofort Gemütlichkeit ausstrahlt.
Wer Lust auf ein wenig DIY hat, kann sein Nest mit selbstgemachten Kleinigkeiten ergänzen. Wie wäre es zum Beispiel mit Pilzen aus Eierkarton, die ihr bunt bemalt zwischen die Naturmaterialien setzen könnt? So bekommt euer Arrangement noch einmal eine ganz persönliche Note. Eine kleine Anleitung findet ihr hier.
3. Kürbisvasen: Herbststräuße mal anders

Herbst ohne Kürbisse? Unvorstellbar! Ob als Suppe auf dem Teller, ausgehöhlt zu Halloween oder als dekoratives Arrangement vor der Haustür – die runden Herbstklassiker sind wahre Alleskönner. Und sie können sogar noch mehr: Mit ein paar Handgriffen verwandelt ihr sie in individuelle Vasen, die jedem Strauß einen besonderen, herbstlichen Look verleihen.
Der wichtigste Schritt ist die Kürbisauswahl. Achtet darauf, dass er in Größe und Form zu eurem Strauß passt und stabil steht – lieber etwas größer wählen, damit Glas oder Schale problemlos Platz finden. Zum Aushöhlen eignet sich ein Löffel oder ein Eisportionierer. Danach setzt ihr ein passendes Glas oder eine kleine Schale in die Öffnung, füllt Wasser oder Steckschaum hinein – und schon ist eure Kürbisvase bereit.
Für die Blumen gilt: Je wärmer die Farben, desto harmonischer das Gesamtbild. Rottöne, Orange und kräftiges Gelb passen perfekt. Besonders schön wirken Dahlien und Chrysanthemen, die im Herbst Saison haben. Übrigens: Auf den Feldern der Familie Lampenscherf in Düsseldorf-Himmelgeist könnt ihr sie sogar selbst schneiden. Auch Trockenblumen sind eine tolle Alternative: Sie bringen Leichtigkeit in euer Arrangement und eignen sich ideal für hohe, voluminöse Sträuße.
Für das gewisse Extra könnt ihr euer Bukett mit kleinen Details aufpeppen: Mit Heißkleber befestigte Eicheln, Kastanien oder Mini-Zapfen auf Holzspießen lassen sich zwischen die Blumen stecken. Bunte Blätter oder schwungvolle Äste runden den Look ab und verleihen dem Strauß mehr Tiefe und Textur. So wird aus einem klassischen Blumenstrauß im Handumdrehen ein herbstlicher Blickfang – und der Kürbis zeigt sich einmal mehr als Star der Saison.
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